Die Herbstblätter

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Die Einsamkeit zerstört meine Lebensfreude, jeder Tag ist Herbst,
Ich muss nichts berühren, die Blätter fallen von selbst.

Dich frage ich; an den Bergen, an den Flüssen und Seen,
So spurlos bist du verschwunden, hat keiner gesehen.

Ich habe zwei Flüsse in meinen Augen, der Rhein und die Donau,
Tränen fliesend suche ich dich, von Aschaffenburg bis Lindau.

Wie die Schmetterlinge auf der Mainau, mache ich den Schmetterlingstanz,
Denn du bist so schön wie die Imperia von Konstanz.

Es ist November, die Städte sind leer, nur du und ich,
Lautlos sterben die Bäume, lass mich wieder bei dir sein,
Ich habe soo viele gelbe Blätter gesammelt für dich,
Und zwar ohne fremde Hilfe! Alles ganz allein.

* * *

Ich habe alles vermisst, was wir zusammen erlebt haben,
Sehnsucht habe ich geteilt mit ganzem Allgäu und Schwaben.

Ohne dich ist alles getrocknet wie der Forggensee, innen und außen,
Mit dir ist alles begeistert wie der Rheinfall bei Schaffhausen.

In meinem Herz blühen Blumen für dich, Rosen und Tulpen,
Ich schreie, und frage die ganzen Bergen den Alpen:

“Was ist das für ein Gefühl, die mich schlägt wie Hiebe?”
Der Matterhorn von Zermatt antwortet: “Das ist die Liebe.”

Es ist November, die Städte sind leer, nur du und ich,
Lautlos sterben die Bäume, lass mich wieder bei dir sein,
Ich habe soo viele gelbe Blätter gesammelt für dich,
Und zwar ohne fremde Hilfe! Alles ganz allein.

6. Dezember 2010

GÜLİSTAN

die herbstblaetter


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